Prämierung wird zur Plattform für innovative Brenner
Einmal jährlich wird in Rheinland-Pfalz eine LandesÂprämierung für Edelbrände durchgeführt. Im Jahr 2009 nun können erstmals Liköre und Destillate, die nicht zu den traditionellen Kategorien Kernobst, Steinobst, Beerenobst, Wildfrüchten und Trauben (inkl. Trester und Hefe) gehören, angestellt werden. Damit will sich die Kammer aktuellen Marktentwicklungen öffnen und innovativen Brennern eine Plattform bieten. Gespannt waren Kammerpräsident Norbert Schindler (MdB) und der Vorsitzende des Fachausschusses EdelÂbrand der Kammer, Otto Hey, beim ersten Probetermin für Liköre auf die Resonanz bei den Brennern im Land.
Der Erweiterung der Zulassungsbeschränkungen liegt eine Empfehlung des BränÂdeausschusses der Landwirtschaftskammer zugrunde; er hatte im Februar 2009 die entsprechenden ÄndeÂrungen in den Prämierungsbestimmungen beschlossen. Bereits im vergangenen Jahr waren Liköre und sonstige ungesüßte Destillate geprüft und bei positiver Bewertung mit einer Empfehlung ausgestattet worden. Die dabei festgestellte Produktqualität hatte die Richtigkeit der Entscheidung für die Erweiterung der Prämierungsbestimmungen bestätigt. Im Hinblick auf die laufende Prämierungsrunde wurde dann in der in der Dienststelle NeuÂstadt eine Schulung mit den Sachverständigen durchgeführt. Dr. Günter Röhrig von der Lehr- und ForÂschungsanstalt Weinsberg hatte dabei den Schwerpunkt bei den Likören gesetzt.
